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Strahlungswärme


Ganz anders funktionieren Heizungen, die vorwiegend Wärmestrahlung aussenden. Dazu gehören – neben der Natursteinheizung – die Sonne, Specksteinöfen oder Grundkachelöfen. Der Mensch ist seit Urzeiten von seiner körperlichen Anlage her darauf ausgerichtet, Wärmestrahlung aufzunehmen. Stellen Sie sich einfach vor: Die Sommersonne erwärmt einen Stein, der die aufgenommene Wärme nach und nach wieder abgibt.

Die Sonnenstrahlen – auch hier das Wort „Strahlung“ – erwärmen selbst im Winter bei kalter Luft Ihren Körper und wohlige Wärme durchströmt Sie von Kopf bis Fuß.
Konvektionswärme


Viele Heizsysteme erwärmen überwiegend die Luft im Raum. Diese aufgeheizte Luft steigt dann im Raum auf, während von unten kalte Luft nachfließt. Auf diese Weise bildet sich ein – Konvektion genannter – Luftkreislauf, der immerwährend die Raumluft bewegt und Staub und Allergene aufwirbelt und im Raum verteilt. Ein Nebeneffekt dieses Kreislaufs ist, dass die wärmste Luft immer ganz oben im Raum, die kältesten Stellen immer in Bodennähe sind.

Weitere Kennzeichen dieser herkömmlichen Heizsysteme sind daher eine erhöhte Belastung der Atemwege durch die aufgewirbelte, bewegte Luft und ständig kalte Füße.



Zusammenfassung Strahlungswärme:


  • Erwärmung der kompletten Raumhöhe durch Strahlungswärme (warme Wände, wie in der Grafik Strahlungswärme dargestellt)
  • Kaum Temperaturdifferenz zwischen Boden und Decke                  (warme Füße, warmer Körper)
  • Geringe Staubaufwirbelung
  • Niedrige Raumtemperatur bei besserem Wärmeempfinden
  • Angenehmes Raumklima
  • Anteil Strahlungswärme 80 Prozent
  • Anteil Konvektionsstrahlung 20 Prozent


Zusammenfassung Konvektionswärme:


  • Luft wird als Wärmeträger genutzt                                               (Umwelzung der beheizten Luft)
  • Hohe Temperaturdifferenz zwischen Boden und Decke                   (kalte Füße, warmer Kopf)
  • Kalte Wand und kalter Boden (Grundlage für Schimmel)
  • Staubaufwirbelungen durch Luftzirkulation
  • Trockenes Raumklima
  • Anteil Strahlungswärme 20 Prozent
  • Anteil Konvektionsstrahlung 80 Prozent